Clickertraining
Von Clickertraining hat ja fast jeder schon gehört. Meistens bezog sich dieses Wissen auf Clickertraining bei Hunden.
Aber bei Katzen? Diese kleinen, eigenwilligen Monster sollte man dressieren können?
Als wir 1978 nach Wülfrath zogen, war kurz zuvor meine kleine Katze Mikesch gestorben, sie hatte am Flughafen Düsseldorf vermutlich Rattengift gefressen. Halbes Jahr nach dem Umzug brachte mein Vater eine kleine wilde Katze aus dem halbverwilderten Garten seines Sportkollegen mit. Ein kleiner, ziemlich ängstlicher grau getigerter Kater namens "Timmy".
Es dauerte ziemlich lange und die Geduld meiner Mutter war schier unerschöpflich, bis er sich ein paar Schritte aus seinem Körbchen heraustraute.
Wir wurden Freunde und er schlief bald jede Nacht bei mir im Bett. Natürlich zog ihn meine Mutter jeden Abend aus dem Bett heraus, aber morgens wachten wir immer zusammen auf!
Damals hatte ich natürlich noch nichts von "Clickertraining" gehört, aber, ich ging nebenbei noch leidenschaftlich gerne reiten. Aus diesem Grund stellte ich abends "Hindernisse" ins Zimmer und bot dem hungrigen Kater immer eine Dose mit Futter an. Schnell hatte er raus, was ich von ihm wollte. Es war dann so, wenn er nur die Hindernisse sah, sprang er drüber und wartete auf seine Belohnung! Die gab es natürlich immer, das war klar.
Das Clickertraining ist heutzutage ähnlich. Man lockt die Katzen, etwas zu tun und belohnt sie mit einem Click, der erzeugt ein ganz besonderes Geräusch, dieses Clickgeräusch sollte man auch nur in Verbindung mit den Trainingseinheiten machen.
Ich fing damit an, den Katzen beizubringen, auf den Stuhl zu springen. Das klappte gut, mit Lilly natürlich ein wenig besser als mit Charly, aber Charly ist ja auch schon etwas älter und eigentlich kann sie ja nicht gut hören, außer es gibt Futter.
Zuallerst bestellte ich mir aber das Buch "Clickertraining für Hauskatzen" von Andrea Amberger. Das ist sehr übersichtlich geschrieben und gut erklärt.
